Haut

Feuchtigkeitspflege für juckende und trockene Haut im Winter

Trockene und juckende Haut ist für viele sehr belastend. Gerade im Winter müssen Sie dafür Sorge tragen, dass Ihre Haut optimal vor Austrocknung geschützt ist. Die Minusgrade draussen und die trockene Luft in Gebäuden entziehen der Haut wertvolle Fette und Feuchtigkeit, was dazu führen kann, dass der Schutzmantel der Haut angegriffen wird. Wenn dieser fehlt oder angegriffen ist, verdunstet die Feuchtigkeit der Haut schneller und die Haut trocknet in der Folge aus. Zusätzlich haben es Bakterien und andere Schadstoffe durch den fehlenden Schutzmantel leicht, in die Haut einzudringen. Doch solange Sie Ihre Haut mit der richtigen Pflege verwöhnen, bleibt sie im Winter strahlend schön und geschmeidig.

 

Massnahmen bei trockener Haut

Um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen, können Sie einerseits etwas von innen und andererseits auch etwas von aussen tun.

 

Pflege von Innen

Um Ihre Haut von innen optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen, sollten Sie gerade im Winter viel Wasser trinken und Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil zu sich nehmen. Früchte und Gemüse sind für die Feuchtigkeitszufuhr ideal und enthalten auch wertvolle Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Antioxidantien, die der Haut auch dabei helfen, der Hautalterung entgegenzuwirken.

 

Pflege von Aussen

Bei trockener Haut oder um trockener Haut vorzubeugen, sollten Sie die Haut mit Produkten versorgen, die einen hohen Fettanteil haben und im besten Fall auch rückfettend sind, um eine konstante Feuchtigkeitszufuhr zu garantieren. Dies stärkt die Hautschutzbarriere.

Aber Vorsicht! Jede Körperpartie hat Ihre eigenen Eigenschaften. Sie sollten für jede einzelne Körperpartie die Pflege verwenden, die auf Ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Hände haben andere Ansprüche als das Gesicht und umgekehrt.

 

Bei trockener Haut am ganzen Körper

Besonders wichtig ist nach dem Duschen oder Baden eine fettige Bodylotion mit hauteigenen Feuchtigkeitsbindern wie Urea. Urea hilft den hauteigenen Schutzmantel wiederherzustellen und den Wasserspeicher aufzufüllen.

 

Trockene Haut im Gesicht

Bei Minusgraden verlangsamen unsere Talgdrüsen die Produktion, was dazu führt, dass das Gesicht trocken wird. Bei der Reinigung der Haut sollten Sie allenfalls eine milde Reinigungslotion verwenden und unmittelbar nach der Reinigung die Haut eincremen.

Als Creme sollten Sie wenn möglich eine mit hochwertigen Omega-3 und 6-Fettsäuren verwenden, diese Fettsäuren sind bei trockener Haut ideal. Diese Fettsäuren stärken den Schutzmantel, stimulieren die Fettproduktion in der Haut und wirken entzündungshemmend.

 

Trockene Haut an den Händen

Auf unseren dünnen Handrücken befindet sich nur eine sehr dünne Schicht an Fettgewebe, sodass beispielsweise nicht pH-neutrale Seife Ihre Haut sehr leicht angreifen kann. Nutzen Sie daher unbedingt nur eine pH-neutrale Waschlotion, sowie eine rückfettende Handcreme mit Pflanzenölen.

 

Trockene Haut an den Füssen

Trockene Haut an den Füssen ist zwar nicht allzu häufig, aber trotzdem unangenehm. Verwenden Sie für die Füsse eine Creme, die für rissige Haut entwickelt worden ist. Achten Sie darauf, dass die Creme Urea sowie das regenerierend und hautbefeuchtend wirkende Panthenol enthält.

 

Trockene Haut an den Lippen

Spröde Lippen kennen sicherlich die allermeisten von uns und so gut wie alle machen auch immer wieder denselben Fehler: Das ständige drüberfahren mit der Zunge, wodurch die Lippen noch mehr austrocknen. Verwenden Sie einfach einen fetthaltigen Pflegestift mit Panthenol, da dieser Wirkstoff die Regeneration anregt.

 

Trockene Kopfhaut

Auch die Kopfhaut kann austrocknen und anfänglich jucken und spannen oder sich sogar entzünden. Verwenden Sie bei einer trockenen Kopfhaut nur ein mildes Shampoo, welches den pH-Wert der Haut wieder stabilisieren kann. Zusätzlich eignet es sich eine Tinktur, die die Kopfhaut pflegt.

Versuchen Sie wenn möglich Haarsprays oder Schaumfestiger mit Parfümstoffen und Alkohol zu vermeiden, da diese Stoffe die Kopfhaut ständig reizen.

 

Wann sollten Sie zum Arzt

In den allermeisten Fällen helfen Pflegeprodukte gut, um mit gepflegter Haut durch den Winter zu kommen. Allerdings sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Ihre Haut trotz Pflege über einen längeren Zeitraum hinweg trocken bleibt, sich trockene und schuppende Hautstellen entwickeln oder die Haut sich sogar entzündet und schmerzt. Ein Dermatologe leitet zunächst körperliche Untersuchungen und testet im Labor Ungleichgewichte wie den Salz-Wasser-Haushalt, Mangelzustände und entnimmt Gewebeproben, um Schuppenflechte oder Ichthyose auszuschliessen.

Stimmen Sie sich also ruhigen Gewissens auf die kalten Wintertage ein. Mit der richtigen Feuchtigkeitspflege strotzt die Haut dem rauen Winterwetter und wird zu einer samtig weichen Schutzhülle, in der man sich gemütlich in warme Decken vor dem Kamin einkuscheln kann.

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