Haarausfall – was tun?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie an Haarausfall leiden, woher er kommt und was Sie dagegen tun können? Auch wenn er an und für sich nicht schmerzhaft ist kann man stark darunter leiden. Denn wer nach dem Haarewaschen massenweise Haare aus dem Sieb fischt und aus der Haarbürste herausklaubt zweifelt unweigerlich an der eigenen Haarpflege und sorgt sich um das Haarvolumen.

Im Normalfall fallen täglich zwischen 50 und 100 Haare aus. Die genaue Anzahl variiert über die Tage. Doch im Mittel kann der Körper für diese Haare für Ersatz sorgen, sodass der Wegfall keine sichtbaren Folgen nach sich zieht.

Fallen allerdings über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag aus sollten Sie den Haarausfall behandeln lassen. Um also herauszufinden, ob es sich bei Ihnen um einen behandlungsbedürftigen Haarausfall handelt führt kein Weg daran vorbei die Haare über mehrere Tage hinweg akribisch zu sammeln und zu zählen. Angefangen vom Kopfkissen am Morgen, dem Waschbecken nach dem Waschen und der Haarbürste nach dem Kämmen.

 

Wie Sie Haarausfall erkennen

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag verlieren handelt es sich im medizinischen Sinne um einen Haarausfall. Am Anfang mag das vielleicht nervig sein, wenn überall Haare herumliegen. Doch spätestens nach einigen Wochen wird der vermehrte Ausfall der Haare auch auf dem Kopf sichtbar: Das Haarvolumen nimmt ab, die Geheimratsecken werden grösser oder es entsteht gar eine Glatze am Hinterkopf.

Doch kein Grund zur Panik! Mit der richtigen Behandlung können Sie ihn gut therapieren und damit Ihr Haarwachstum anregen.

 

3 Gründe für Haarausfall und was Sie dagegen tun können

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Wichtig ist, dass Sie den Auslöser kennen, um im nächsten Schritt gezielt darauf reagieren zu können.

Grund 1: Erbgut, Geschlecht und Hormone

Statistisch lassen sich bei der Art des Haarausfalls Unterschiede zwischen Männern und Frauen beobachten. Die Ergebnisse sind wichtig, um die Ursachen, Wirkungen und Behandlungsmöglichkeiten weiter zu erforschen. Doch lindern sie bei den betroffenen Personen nicht die Belastung durch die Erkrankung.

Haarausfall beim Mann

Bei Männern tritt der Haarausfall öfters auf. Das macht ihn nicht weniger schlimm. Wenn auch Sie Ihrem Kopf neues Volumen schenken möchten, ist es zunächst wichtig zu verstehen, was sich hinter der häufigen Ursache verbirgt: dem anlagenbedingten Haarausfall, bzw. androgenetische Alopezie.

Bei dieser Art des Haarausfalls zeigt sich eine typische Verlaufsform. Erst werden die Geheimratsecken grösser, dann bildet sich eine Glatze am Hinterkopf aus. Grund dafür ist, dass das Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron (DHT) die Haarfollikel angreift und deren Wachstumsphase verkürzt. Die Haare sind dann erst weniger stark, Flaumhaar entsteht, und selbst dieses fällt dann allmählich aus.

Was Sie dagegen tun können

Anlagebedingt heisst genetisch vererbt. Insofern haben Sie keine Möglichkeit, dem Haarverlust vorzubeugen.

Aber es gibt Hoffnung. Medizinische Produkte können helfen, das Fortschreiten des Ausfalls zu lindern. Die verschreibungspflichtigen Medikamente basieren auf dem Wirkstoff Finasterid und Sie sollten diese nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen.

Manche Männer nehmen den Haarausfall auch an und lernen damit umzugehen. Heutzutage kann ein glatter Kopf mit dem richtigen Style auch geradezu ein Statement sein.

Haarausfall bei der Frau

Anders verhält es sich hingegen bei Frauen. Eine volle Haarpracht zeugt von Vitalität, Gesundheit und Jugend. Sie ist Voraussetzung, um mit den wechselnden Haarmoden mitgehen zu können, sich derer anzunehmen oder einfach, um den eigenen Stil zu unterstreichen. Fallen die Haare aus, bedeutet das eine grosse Umstellung. Oftmals wird es auch in Verbindung mit schwerwiegenden Krankheiten und Behandlungen, wie etwa Chemo-Therapien gebracht.

Hormonelle Schwankungen sind bei Frauen ein besonders häufiger Auslöser von Haarausfall. Wenn Sie sich in der Pubertät oder in den Wechseljahren befinden oder gerade ein Kind zur Welt gebracht haben kann die Umstellung der Hormone den Haarverlust auslösen. Auch das Absetzen der Anti-Baby-Pille nach jahrelanger Einnahme kann dazu führen, dass Sie vermehrt Haare verlieren.

Östrogen fördert das Haarwachstum. Wenn die Produktion des Hormons während der hormonellen Umstellung weniger produziert wird fallen die Haare aus.

Was Sie dagegen tun können

Die gute Nachricht ist, dass Sie mit der richtigen Ernährung und Tinkturen das Haarwachstum anregen und begünstigen können. Dazu helfen Pflanzen, die östrogen-ähnliche Stoffe enthalten. Das sogenannte Beta-Sitosterol ist in verschiedenen Pflanzen enthalten. Daneben gibt es noch Phytohormone, also pflanzliche Hormone, deren Wirkstoff sich positiv auf das Haarwachstum auswirkt.

Beta-Sitosterol und Phytohormone sind in folgenden Pflanzen enthalten:

  • Rosmarin
  • Ingwer
  • Brennnessel
  • Birkenblätter
  • Zinnkraut
  • Frauenmantel
  • Schafgabe
  • Nachtkerze
  • Hopfen
  • Traubensilberkerze
  • Passionsblume
  • Bockhornklee
  • Rotklee
  • Mönchspfeffer
  • Yamswurzel

Aus diesen Pflanzen lassen sich leckere Rezepte zaubern und verzieren. Manche sind auch besonders lecker in einem Tee, den Sie in Ruhe geniessen können. Ganz nebenbei verringern Sie damit auch den Alltagsstress, der ebenfalls als einer der Auslöser von Haarausfall gilt.

Dazu können Sie sich selbst noch eine Kopfmassage gönnen. Die genannten Inhaltstoffe sind nämlich auch in verschiedenen Tinkturen enthalten, die direkt in die Kopfhaut einmassiert werden. Auf diese Weise ist die Bekämpfung von Haarausfall nicht nur eine Therapie, sondern zugleich auch wohltuende Wellness.

Androgener Haarausfall bei Frauen

Auch bei Frauen kann der androgenetische Haarausfall auftreten. Sie haben hier im Vergleich zu Männern andere Behandlungsmöglichkeiten. Zum einen können Sie die Produktion männlicher Hormone durch Produkte der Sägepalme oder Extrakte aus dem Grünen Tee hemmen, um die Aufnahme von DHT zu verhindern.

Leckere Säfte und Pulver der Aroniabeere erhöhen zum anderen den Spiegel an Antioxidantien im Körper, welche die Haarfollikel schützen. Antioxidantien sind zudem in Traubenkernextrakten enthalten, die zudem eine besonders schöne Nebenwirkung für eine sanfte Haut haben.

Grund 2: Überreaktion des Immunsystems und Infektionen

Die Haut ist Ihre Oberfläche und damit allen Umwelteinflüssen ausgesetzt, in welche Sie sich begeben. Ist sie gereizt, treten auf Mikro-Irritationen auf. Ihre Kopfhaut juckt, schuppt oder rötet sich.

Dann ist es wichtig, dass Sie Ihre Haut mit den richtigen Pflegeprodukten verwöhnen. Die Wahl der Pflegeprodukte und ihrer Inhaltstoffe hat dabei grossen Einfluss auf Ihr Haarwachstum. In den meisten Fällen von starkem Haarausfall kann mit den Inhaltsstoffen Licochalcone A, Keratin und Carnitin bereits gut geholfen werden, das Wachstum anzuregen und das eigene Wohlbefinden zu steigern. Die Mixtur aus diesen Zusatzstoffen hat eine förderliche Wirkung auf das Haarwachstum. Denn sie sorgen dafür, dass sich die Haut beruhigt, der Stoffwechsel angeregt wird, die Talgproduktion gehemmt wird und neue Haare gebildet werden.

Grund 3: Nährstoffmangel

Aufgebaut und erneuert werden Haut und Haare durch Nährstoffe, welche Sie über Ihre Nahrung in sich aufnehmen. Die richtige Ernährung ist deshalb einer der wichtigsten Schlüssel für ein gesundes Leben und eine glänzende Haarpracht.

Wichtig für das Haarwachstum sind die Vitamine A, B, C und H, Eiweiss, Eisen, Kupfer und Zink. Schwer sich vorzustellen? Kein Problem. Achten Sie bei Ihrem Speiseplan einfach auf die folgenden Produkte:

  • Zitrusfrüchte
  • Aprikose
  • Paprika
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Kohl
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide, Vollkornprodukte
  • Milchprodukte
  • Eigelb
  • Fleisch
  • Fischöl

Aus diesen Inhaltstoffen können Sie leckere Smoothies mixen, stärkende Rezeptkombinationen kreieren und einen abwechslungsreichen Speiseplan aufstellen. Ganz nebenbei verringern Sie damit auch Ihren Haarausfall und stärken das Wachstum. Ihr Haar wird es Ihnen danken.

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