Was Sie gegen reizbare Haut tun können

Ist Ihre Haut auch trocken, juckt, schuppt und wird rötlich? Dann sind Sie nicht alleine. Immer mehr Frauen leiden an reizbarer Haut. Wir zeigen Ihnen was Sie selbst gegen reizbare Haut tun können.

 

Definition von empfindlicher Haut

Unter empfindlicher Haut versteht man eine Haut, die ohne einen erkennbaren Grund gereizt ist, sich spannt und rot wird. Ausserdem können Pickel und Pusteln entstehen. Die Haut gerät meistens durch neue Pflegeprodukte in unbalance. Mit dem Alter wird die Haut noch dünner und damit noch empfindlicher.
Der Schutzmantel, der die Haut vor Umwelteinflüssen schützt wird schwächer. Die Haut verliert mehr Flüssigkeit und kann sich nicht mehr schützen.

 

Wie sollte man empfindliche Haut pflegen?

Gerade bei empfindlicher Haut sollten Sie darauf achten lieber weniger Pflegeprodukte zu verwenden, als zu viele. So senken Sie das Irritationspotenzial. Weit verbreitet sind Produkte mit der Kennzeichnung “Hypoallergen”, das sind Produkte die vollkommen auf Alkohol, kritische Konservierungsmittel und zahlreiche Duft und Farbstoffe verzichten.
Verwenden Sie Produkte mit hochwertigen Omega-6-Fettsäuren aus Nachtkerzensamen und Traubenkernöl.
Diese Inhaltsstoffe zusammen mit beruhigenden Licochalcone A um die Haut zu regenerieren, die natürliche Barrierefunktion aufzubauen und die Haut elastischer zu machen.
Bei einer oberflächlich beschädigten Haut gilt es Cremes mit dem Wirkstoff Urea zu vermeiden. Der Zustand der Haut kann sich noch verschlimmern.

Da die T-Zone, also die Stirn, Nase und Kinn in den allermeisten Fällen von Hautirritationen verschont bleibt, bzw. Feuchtigkeit in der Haut bleibt, sollten Sie vorsichtig sein. Wieso? Verwenden Sie bei einer Irritation nun eine fettige Creme im ganzen Gesicht, entsteht genau in der T-Zone ein Fettfilm, wo Bakterien sich vermehren können. Das hat zur Folge das die Haut sich entzündet und Pickel entstehen.

 

Wie reinigt man die Haut?

Auch hier gilt dasselbe, weniger ist mehr. Häufiges waschen mit einer starken Waschlotion greift jedes mal die äussere Schutzschicht der Haut an. Klares Wasser reicht bei einer bereits gereizten Haut vollkommen aus. Zudem vermeiden Sie nach Möglichkeit ausführliche Bäder.

 

Reizbare Haut und Psyche

Unsere Haut reagiert direkt auf unsere emotionale Lage. Je emotional angreifbarer Sie sind, desto schneller wirkt sich das auch auf Ihre Haut aus. Die Haut kann die Reaktion durch Flecken, Rötungen und/oder ein Unwohlsein äussern.

Zu dem es ist es bereits wissenschaftlich erwiesen, dass auch einige Hauterkrankungen aus psychosomatischen Problemen entstehen.
Der Körper ist untrennbar mit der Seele verbunden. Massagen oder Berührungen vom Partner setzen das Hormon Oxytocin frei. Dieses Hormon lässt den Stress und verbessert die Heilung.

Betrachten Sie Ihre eigene Haut nicht als Feind. Reagiert Ihre Haut sensibel, dann ist Ihre Hautfunktion in Takt. Es ist eine Überlebensfunktion der Haut.
Ihre Haut schützt sich damit und aktiviert sämtliche Abwehrmechanismen um zu überleben. Akzeptieren Sie diesen Faktor und es geht Ihnen sofort besser.

 

Hautpflege bei sensibler Haut

Bei der Hautpflege kommt es in erster Linie darauf an, die natürliche Hautschutzbarriere zu stärken. Viele Frauen machen den Fehler Produkte mit zu vielen Inhaltsstoffen zu verwenden. Richtig ist es, Produkte zu verwenden, die so wenig Inhaltsstoffe wie möglich beinhalten. Es ist immer ratsam bei ein und derselben Produktserie zu bleiben, wenn diese sich mit der eigenen Haut verträgt.

Sollten Sie raue, trockene Haut mit Rötungen haben, so empfiehlt es sich ein Produkt mit Hyaluronsäure zu verwenden. Hyaluron ist ein natürlicher und besonders gut verträglicher Stoff, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

Verwenden Sie möglichst keine Kosmetika mit Parfumzusätzen oder Alkoholen, diese belasten Ihre Haut. Ebenso Anti-Aging Produkte mit Wirkstoffen wie Retinol sollten vermieden werden.

 

Akut Tipp

Eines der besten Hausmittel bei Akut gereizter Haut ist schwarzer Tee. Lassen Sie einen Beutel mit schwarzem Tee circa 10 Minuten lang ziehen. Legen Sie den Beutel dann für eine Stunde in den Kühlschrank. Danach können Sie den Beutel auf die gereizte Haut legen. Schwarzer Tee beruhigt die Haut und die Gerbstoffe helfen dabei die Wundheilung zu beschleunigen.

 

Der richtige Sonnenschutz

Bei empfindlicher Haut ist ein Sonnenschutz vor allem ohne Duftstoffe, aber mit mineralischen Filtern ideal. Wie bei allen Hauttypen gilt auch hier: Alle ein bis zwei Stunden nachcremen.

 

Trockene Kinderhaut in Schubphasen

In unserer Gesellschaft leiden immer mehr Menschen an Neurodermitis. Gerade Babys und Kleinkinder sind in sogenannten “Schubphasen davon betroffen. Die Haut entzündet sich und es entsteht Juckreiz. Jetzt muss die Haut beruhigt werden.
Neurodermitis ist sehr quälend, nicht nur für das Kind, auch die Eltern tun sich sehr schwer dabei das Kind vom Kratzen abzubringen.
Eine gute Behandlung gegen den Juckreiz ist daher unabkömmlich um die Schmerzen zu lindern. Cremes mit hochwertigen Omega-6-Fettsäuren, hautberuhigendem Licochalcone A und antibakteriellem Decandiol wirken erfolgreich gegen Juckreiz.
Das Kind kann dank so einer Creme besser schlafen und die Eltern ebenfalls.

Wichtig zu wissen ist, dass Neurodermitis nicht heilbar ist, aber es mit der richtigen Pflege möglich ist die Symptome abzumildern, den Juckreiz zu minimieren und somit die Haut zu beruhigen.

 

5 gute Tipps zur Hautpflege bei Neurodermitis

  • Cremen Sie die Haut Ihres Kindes mindestens zweimal täglich ein. Eine besondere Pflege ist wichtig.
  • Tägliches Waschen ist Pflicht. Bei Kleinkindern idealerweise mit einem feuchten Waschlappen.
  • Die Haut sollte beim Waschen leicht abgerubbelt werden.
  • Produkte zur Hautpflege sollen im Kühlschrank aufbewahrt werden um den kühlenden Effekt zu verstärken.
  • Kleidung aus Baumwolle oder Seide ist immer besser, als Kleidung mit synthetischen Fasern.

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