Welche Hautflecken gefährlich sind

Hautflecken sind ein wahres Markenzeichen für manche Personen. Das bekannteste Beispiel ist mit Sicherheit Marilyn Monroe, die trotz, oder gerade wegen ihrem Schönheitsfleck die Herzen von so manchen Verehrern weltweit eroberte. Doch leider spielt das Schicksal nicht immer so gut mit uns. Denn mache Hautverfärbungen können auch gefährlich werden.

Um auf Nummer sicher zu gehen, führt kein Weg beim Dermatologen vorbei. Denn nur durch eine fachärztliche Untersuchung lässt sich sicher erkennen, welche Form der Pigmentstörung bei Ihnen auftritt und welche Ihrer Hautflecken ärztlich behandelt werden müssen.

Was Sie in jedem Fall für Ihre Pigmentstörungen tun können und wie Sie Ihre Haut das ganze Jahr hindurch am besten schützen, erfahren Sie hier.

 

 

Was sind die Ursachen von Hautflecken?

Wenn Sie bei sich nach Hautflecken suchen, ist es nicht unbedingt leicht, diese direkt zu finden. Gut ist natürlich, dass die Pigmentstörungen direkt an der Oberfläche „offen liegen“. Doch wissen Sie noch, welche Hautflecken schon früher da waren, welche sich in Form und Farbe verändert haben und welche ganz neu hinzugekommen sind?

Schwierig ist zudem, dass Hautflecken sehr unterschiedliche Formen und Farben annehmen können. Verfärben sich Hautstellen dunkel, liegt dies an einer sogenannten Hyperpigmentierung. Grund dafür ist das Melanin. Das Pigment kommt in unserem Körper in unterschiedlichen Farben vor und ist für die Einfärbung Ihrer Haut, Haare und Augen zuständig.

Produziert wird das Melanin in Melanozyten. Nimmt nun die Anzahl der Melanozyten zu oder kommt es zu einer Überproduktion an Melanin, wird mehr dunkles Melanin ausgeschüttet. Diese Verfärbung ist auf der Haut in Form von dunklen Hautflecken zu sehen.

Die häufigsten Gründe für Pigmentstörungen sind zum einen sogenannte intrinsische Faktoren, also Ihre physischen Eigenschaften und zum anderen extrinsische Faktoren, sprich die Umwelteinflüsse, denen Ihre Haut ausgesetzt ist.

Zu den intrinsischen Faktoren gehören:

  • Genetische Veranlagung

  • Hormonelle Einflüsse (z.B. Veränderungen während Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre)

  • Alterungsprozesse

  • Verletzungen oder Entzündungen der Haut

Zu den extrinsischen Faktoren zählen dagegen:

  • Sonnenlicht (UV-Strahlung und wie die neueste Forschung zeigt auch das blaue Tageslicht)

  • Luftverschmutzung

Die Gründe für die Entwicklung von Hautflecken können sehr unterschiedlich sein. Wenn Sie von einem dieser Faktoren besonders betroffen sind, heisst das allerdings nicht, dass nicht auch die anderen Faktoren einen Einfluss auf die Entwicklung von Hautflecken haben können.


 

 

Ursachen und Prävention von Hautflecken während der vier Jahreszeiten

Die Anfälligkeit für Hautflecken ist nicht nur durch die eigenen Faktoren und die Umwelteinflüsse bestimmt, sondern auch abhängig von der jeweiligen Jahreszeit. Für jede Jahreszeit gibt es typische Muster für die Entwicklung von Pigmentflecken.

Wichtig ist, dass Sie diese kennen. Denn dann können Sie vorbeugend die richtigen Massnahmen ergreifen, Ihrer Haut einen grossen Gefallen tun und ein ebenmässiges Erscheinungsbild Ihrer Haut fördern.

 

Frühlingserwachen

Wenn die Haut zum Frühlingsbeginn fettiger wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass vermehrt Hautunreinheiten auftreten. Gerade, wenn Sie unter Akne leiden, kennen Sie mit Sicherheit diese kritische Zeit im Jahr.

Doch das ist nicht unbedingt alles. Damit es in Folge der Akne nicht zu einer sogenannten postinflammatorischen Hyperpigmentierung (PIH) kommt, sollten Sie rechtzeitig eingreifen und die von Akne betroffenen Stellen Ihrer Haut gut behandeln. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass sich das Melanin in den entzündeten Hautpartien ablagert und sich Ihre Haut auf Dauer fleckenhaft verfärbt.

 

Sommer, Sonne, Sommerflecken

Sie möchten den Sommer in freien Zügen geniessen? Verständlich! Aber seien Sie vorsichtig. Denn der Haut tut direktes Sonnenlicht nicht gut, besonders dann nicht, wenn es ungeschützt auf Ihren Körper einstrahlt.

Das heisst nicht, dass ein gelegentliches Sonnenbad nicht drin ist. Wichtig ist nur, dass Sie schützende Massnahmen ergreifen, den Schatten suchen und Ihre Haut mit Sonnenschutzprodukten mit hohem Lichtschutzfaktor pflegen. Ansonsten können Sie sich nicht nur einen Sonnenbrand einholen, sondern auch die Bildung von Sommer und Altersflecken.

Bei der Wahl der Sonnenschutzprodukte sollten Sie darauf achten, dass sie neben dem üblichen UV-Schutz auch Licochalcone A enthalten. Dieser Wirkstoff schützt Ihre Haut zusätzlich vor der blauvioletten Lichtstrahlung, dem Tageslicht, welche nach neuesten Erkenntnissen die Haut auch schädigen kann.

Beachten Sie beim Eincremen folgende Regeln:

  • Oftmals werden sensible und schwer erreichbare Körperstellen beim Eincremen vergessen. Denken Sie deshalb auch an die Augenlider, den oberen Rücken, die Randbereiche der Badebekleidung, die Hinterarme und Handrücken sowie Ihre Füsse.

  • Verwenden Sie das Sonnenschutzmittel, welches Ihrem Hauttypen und der Dauer des Sonnenbades entspricht und cremen Sie sich mehrmals täglich ein.

  • Verwenden Sie genügend Sonnenschutzmittel. Dabei gilt die Regel für erwachsene Personen: Mit Badebekleidung sollten Sie pro Eincremen so viel Sonnenschutzcreme verwenden, wie es der Grösse eines Golfballs entspricht.

  • Besonders die Haut von kleinen Kindern bedarf eines höheren Schutzes. Cremen Sie Ihre Kinder deshalb mehrmals täglich ein.

 

Gesund durch den Herbst

Bestimmte Medikamente und Kosmetika können die Produktion von Melanin erhöhen. Doch keine Panik! In den meisten Fällen treten Pigmentstörungen durch Medikamente erst auf, wenn Sie diese über mehrere Wochen einnehmen.

Wenn Sie wegen Ihrer Hautflecken einen Dermatologen aufsuchen, ist es deshalb ratsam, eine Liste mit den Medikamenten mitzunehmen, die Sie momentan einnehmen. Denn vielleicht liegt die Ursache der Hautverfärbung in den Nebenwirkungen der Medikamente – gute Beratung zu solchen Nebenwirkungen erhalten Sie auch in der Apotheke.

 

Schneewittchen im Winter

Wenn die Lichteinstrahlung weniger wird ist der perfekte Zeitpunkt da, um ungeliebte Pigmentflecken beim Arzt entfernen zu lassen. Sollten Sie sich in den dunkleren Wintermonaten für eine dermatologische Behandlung von Pigmentflecken beim Arzt entschieden – infrage kommen z.B. Lasertherapien oder chemische Peelings, so können Sie durch eine Nachbehandlung mit speziellen Produkten (z.B. mit hochverträglichem B. Resorcinol) das Resultat lange bewahren. Der Teint bleibt fleckenfrei. 

 

Wie sind Pigmentflecken zu behandeln?

Die Behandlung von Pigmentflecken hängt massgeblich von den Eigenschaften der Hautflecken ab. Vor jeder Therapie müssen Sie abklären, ob es sich um gutartige oder bösartige Veränderungen wie Hautkrebs handelt. Nachdem die Diagnose-Ergebnisse bekannt sind, kann Ihr Dermatologe einen Therapieplan erstellen, der individuell auf Sie abgestimmt ist. Moderne Behandlungsmethoden für Hautflecken schliessen Lasertherapien, chemische Peelings oder spezielle Medikamente mit ein.

Störende, genetische Eigenschaften können trotz moderner Medizin nicht verändert werden. Insofern sollte der Fokus bei der Prävention und Behandlung Ihrer Pigmentflecken auf den Umwelteinflüssen liegen. Denn nicht zuletzt ist es gerade das UV-Licht, das als Ursache Nr. 1 für Pigmentstörungen gilt. Das heisst ganz konkret: Verwenden Sie ganzjährlich Sonnenschutzmittel.

Zusätzlich empfiehlt es sich, dass Sie auf pflegende Produkte setzen, welche Ihre Haut bei der Regeneration unterstützen und Hautverfärbungen verhindern. Dies tut unter anderem der Wirkstoff B. Resorcinol, der die Ausschüttung von Melanin effektiv reguliert, besonders wenn er in Form einer Nachtpflege angewendet wird. Denn Pigmentflecken werden vor allem nachts gebildet.

Das Gute an Hautflecken ist, dass Sie sie selbst finden können. Beobachten Sie Ihre Haut und die Haut Ihrer Kinder deshalb aufmerksam, besonders im Sommer. Auf diese Weise können Sie frühzeitig selbst einschreiten, die richtigen Pflegeprodukte anwenden und gegebenenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

 

Hautkrebs erkennen: Die ABCDE-Regel

Es ist jedoch nicht einfach, die eigene Haut zuverlässig zu beobachten, Veränderungen zu erkennen und diese richtig einschätzen zu können. Aus diesem Grund hilft die ABCDE-Regel, die es jedem vereinfacht, bösartige Hautveränderungen erkennen zu können.

 

A: Asymmetrie

Asymmetrie heisst, dass der Fleck ungleichmässig geformt ist. Sein Rand verfolgt keine gleichmässige Form, wie etwa ein Kreis oder ein Oval. Stattdessen kann die Form wie eine Halbkugel aussehen oder noch schwieriger zu beschreiben sein. Zudem kann sich die Form über die Zeit verändern.

 

B: Begrenzung

Die Begrenzung des Hautflecks kann zudem nicht klar definiert werden. Der Rand franzt aus oder die Farbe geht langsam in die normale Hautfarbe über.

C: Color

 Die Farbe des Pigments kann unterschiedlich sein – auch innerhalb eines Fleckens. Verfärbungen können schwarz und braun sein, aber auch rot-rosa oder graue Einfärbungen enthalten. Auf Hautflecken können sich zudem Krusten bilden.

D: Durchmesser

 Die Grösse und das Wachstum des Fleckens sollten Sie zudem beobachten. Spätestens sobald der Durchmesser grösser als fünf Millimeter wird, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen und die Pigmentstörung untersuchen lassen.

E: Evolution

Veränderungen jeglicher Art sollten genau beobachtet werden. Verändert sich die Form, die Grösse oder die Farbe? Blutet das Mal? Oder kommt es zu Juckreizen?

In jedem Fall ist bei Veränderungen von alten oder neu auftretenden Hautflecken immer Vorsicht geboten. Bei Dermatologen können Sie die Hautveränderungen untersuchen lassen und danach individuell auf Sie abgestimmte Behandlungen und Produkte für die weitere Pflege auf die Haut auftragen. Damit tun Sie Ihrer Haut einen grossen Gefallen und werden durch ein ebenmässiges Hautbild belohnt.

 

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