Akne

Akne: Symptome, Ursachen und Therapie

Akne ist jedem ein Begriff. Doch nur die wenigsten wissen, was genau hinter der Erkrankung steckt und wie sie effektiv und schonend behandelt werden kann. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Symptome von Akne richtig erkennen, welche Ursachen dahinter stehen und mit welcher Therapie Sie die Akne bekämpfen können.

1 Wie erkenne ich Akne?

Akne-Erkrankungen können unterschiedliche Formen annehmen und unterscheiden sich je nach Person in ihrer Art und dem Schweregrad. Dennoch können Gemeinsamkeiten erkannt werden. Die Formen der Krankheitsbilder werden in verschiedene Arten typisiert, über die Sie im nächsten Abschnitt detailliertere Informationen erhalten.

Doch zunächst zu den allgemeinen Symptomen der Erkrankung:

Meist treten die Symptome in den Bereichen Gesicht, Nacken, Schultern, Rücken, Oberarmen und der Brust, bzw. im Dekolleté auf. An den betroffenen Stellen entwickeln sich nichtentzündliche Mitesser, in der Fachsprache auch Komedo genannt. Zuweilen entzünden sich diese, sodass eitergefüllte Bläschen wie Papeln, Pusteln und Knoten entstehen. Besonders häufig korrelieren diese Symptome auch mit fettiger Haut.

Das Auftreten dieser Symptome kann mit einem hohen Leidensdruck der Betroffenen in Verbindung stehen. Denn zu der eigentlichen Erkrankung der Haut kommt hinzu, dass die Symptome häufig in Körperbereichen auftreten, welche nicht durch Kleidung bedeckt werden und somit für alle anderen sichtbar sind.

2 Wie entsteht Akne?

Entgegen manchen vorschnellen Urteilen ist das Auftreten von Akne nicht unbedingt auf mangelnde Hygiene zurückzuführen, sondern hat ihren Ursprung in hormonellen Veränderungen. Diese betreffen vor allem männliche Jugendliche, die unter dem Einfluss des Sexualhormons Testosteron stehen, was zu einer erhöhten Talgproduktion führt. Zeitgleich mit dieser Talgdrüsen-Überfunktion geht die Bildung von Hornmaterial einher, welches das Ausscheiden des Talgs an die Hautoberfläche verhindert. In der Konsequenz kommt es zu einer Verstopfung der Talgdrüse (Verhornungsstörung), was zu Vorstufen von Mitessern führt. Diese werden auch Microcomedonen genannt.

Aus dieser Vorstufe heraus bilden sich die verschiedenen Arten der Akne. Zu unterscheiden ist sie somit von anderen Krankheitsbildern der Haut, die auf Haarbalgentzündungen oder Pilzerkrankungen zurückzuführen sind, wenngleich die Symptome an der Hautoberfläche sehr ähnlich aussehen.

3 Welche Arten von Akne können auftreten?

Die am häufigsten auftretenden Arten von Akne lassen sich in Mitesser und die entzündeten Formen aufteilen. Neben diesen Formen bestehen allerdings weitere Arten und Ausprägungen. Diese richtig zu diagnostizieren ist die Voraussetzung für eine angepasste und wirkungsvolle Therapie.

Mitesser (Acne comedonica)

Bilden sich die Microcomedonen weiter aus, entstehen geschlossene oder offene Mitesser. Die Mischung aus Talg und Horn lässt den Inhalt weisslich wirken. Solange sich der Komedo unter der Haut befindet, spricht man von einem geschlossenen Mitesser. Gelangt das Gemisch durch die Talgdrüse an die Hautoberfläche, durchdringt es die Melanozyten, welche für die Pigmentierung und Färbung der Haut und Haare verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist die oberste Spitze des fadenförmigen Inhaltes schwarz gefärbt und ist nicht mit Schmutz zu verwechseln.

Durch das Ausdrücken von Mitessern können Bakterien in die offene Haut eindringen und Entzündungen oder Vernarbungen verursachen. Aus diesem Grund wird immer davon abgeraten, Mitesser auf diese Weise zu entfernen. Was Sie stattdessen zur Bekämpfung von Komedonen unternehmen können erfahren Sie im vierten Abschnitt.

Pusteln, Papeln und Knötchen (Acne papulo-pustulosa)

Entzündungen der Komedonen können zu schmerzhaften Pickeln führen. Das Entstehen von Entzündungen ist dabei auf das vermehrte Auftreten des Bakteriums Propionibacterium acne zurückzuführen. Durch die Überproduktion von Talg verbessern sich die Wachstumsbedingungen für das Bakterium, welche die Produktion von Peptiden und Proteinen stimulieren, welche wiederum entzündliche Prozesse begünstigen.

Die Folge sind das Entstehen von Pusteln, Papeln und Knötchen. Pusteln sind mit Eiter gefüllte, entzündete Poren oder Haarwurzeln. Sind diese gross und unter der Hautoberfläche gelegen, werden sie Papeln oder Knötchen genannt und bedürfen einer speziellen und angepassten Behandlung.

Schwere Akne (Acne conglobata)

Überdurchschnittlich häufig tritt diese Form der Akne bei Männern auf. Dabei verschmelzen die hochentzündlichen Knötchen miteinander. Auf diese Weise können auch tiefe Abszesse entstehen, die sehr schmerzhaft sein können. Hoher Leidensdruck kann sich zudem entwickeln, da diese Form der Akne die besonders charakteristischen Akne-Narben zurücklässt.

4 Wie kann ich Akne schonend und effektiv behandeln?

Akne zu behandeln ist die eine Sache. Mögliche Ursachen zu kennen und ihr vorzubeugen eine andere. Dabei ist zu beachten, dass das Auftreten und der Schweregrad der Akne nicht ausschliesslich mit der Hautpflege zusammenhängen. Viele weitere Faktoren wie andere Hauterkrankungen, Medikamenteneinnahmen, genetische Veranlagungen und Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Für die Vorbeugung und Behandlung muss zwischen der leichten, physiologischen Akne und der sogenannten klinischen Akne unterschieden werden.

Vorbeugung von Akne

Über die Hälfte der Betroffenen leiden an der harmloseren Variante der Akne, welche mit freiverkäuflichen Medikamenten behandelt werden kann. Für die schwerere Verlaufsform der klinischen Akne hingegen sollte auf jeden Fall ein Dermatologe aufgesucht werden, der eine spezifische Diagnose stellt und eine angepasste Medikation verordnen kann.

Mitesser können auf verschiedene Weise behandelt werden. Zum einen stehen dazu verschiedene Peelingsubstanzen, Aknereinigungsmittel und Medikamente wie Vitamin-A Säure-Präparate zur Verfügung. Zum anderen können Sie auf die DermoPURIFYER-Reihe von Eucerin zurückgreifen und die Pflegeprodukte in die tägliche Hautpflege miteinbinden. Zudem sollten Sie Produkte vermeiden, welche die Talgdrüsen verstopfen. Dazu gehören beispielsweise Präparate und Pflegeprodukte auf Fett-, bzw. Ölbasis. Greifen Sie stattdessen auf Sonnenschutzmittel, Pflegeprodukte und Make-up auf Wasserbasis zurück. Parfümierte Seifen, bestimmte Medikamente, heißfeuchtes Klima, mechanische Reize (beispielsweise durch Kleidung) und aggressive Substanzen sind für das Milieu auf und in der Haut nicht ratsam und sollten bestmöglich vermieden werden.

Medikamentöse Behandlung von Akne

Die medikamentöse Behandlung von Akne kann sowohl äusserlich wie auch systemisch über die Einnahme von Medikamenten erfolgen. Systemische Massnahmen müssen immer durch die Behandlung von einem Arzt erfolgen. Äusserliche Therapien hingegen unterstehen nicht unbedingt der Verschreibungspflicht. Hier empfiehlt sich die Verwendung säurehaltiger Substanzen, welche entzündungshemmend wirken. Oftmals sind sie in Hautprodukten enthalten, um die Ausbreitung der Bakterien zu verhindern. Neben dieser antibakteriellen Wirkung tragen sie zudem der Reduktion der Verhornung von Talgdrüsen entgegen, wodurch weniger Mitesser entstehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Symptome, Ursachen und Therapien von Akne sehr vielfältig sind und keine Patentlösung zur Behandlung besteht. Aus diesem Grund ist ein Besuch bei einem Hautarzt immer ein guter Rat. Zudem können Sie noch heute aus der grossen Anzahl an Pflegeprodukten von Eucerin das für Sie passende Präparat wählen und Ihre Haut täglich schonend und angepasst pflegen.

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