Hautregeneration leicht gemacht

Leiden Sie auch an extrem trockener Haut mit Wundenbildung? Sie sollten nun schnell handeln. Wunden auf Ihrer Haut sind extrem gefährlich. Infektionen durch Bakterien sind nicht selten. Schützen Sie Ihre Haut mit einer regenerierenden Pflegesalbe.

 

Die Hautgrundlagen

Damit Sie nachvollziehen können, wie Sie Ihre Haut leicht regenerieren können, gilt es zuerst klar zu verstehen, wie die Haut überhaupt aufgebaut ist.
Die Haut besteht aus drei Schichten.
Von aussen nach innen sind dies: Die Epidermis (Die Oberhaut), die Dermis (Die Lederhaut) und die Subcutis (Die Unterhaut)

Die Epidermis besteht zu 80% aus einer Hornschicht, die sich von unten ständig erneuert.
Die mittlere der drei Hautschichten ist die Lederhaut. Sie ist dazu da um das Bindegewebe zu straffen.
Die Unterhaut besteht aus lockerem Bindegewebe mit eingelagertem Fettgewebe.

Die Aufgabe der Haut besteht zum grössten Teil darin, dem Körper Schutz zu geben. Ein Verlust von 20 Prozent der Haut durch Verbrennung ist bereits lebensgefährlich.

 

Die Schutzfunktion

Die äussere Hornschicht schützt den Organismus von Wasserverlust durch Verdunstung, aber gleichzeitig auch vor Bakterien und anderen Krankheitserregern, die in die Haut eindringen könnten. Auch schützt diese Hautschicht vor Schlägen oder Stössen.
Nach Innen gerichtet besteht die Schutzfunktion in der Antikörperbildung.
Der Körper pumpt Blut und Lymphe in die betroffenen Hautregionen. Rötungen, Schwellungen, Ausschlag bei Infektionskrankheiten wie Masern oder Scharlach und Reaktionen bei Impfungen sind Folge dieser Immunologischen Abwehrreaktion.

 

Welche Krankheiten kann die Haut haben?

Die Haut selbst kann einige Krankheiten auslösen. Die häufigsten Krankheiten sind Lippenherpes, Neurodermitis und Warzen.

 

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine genetisch bedingte, chronische Hauterkrankung. Begleitend zur Neurodermitis ist ein starker Juckreiz.
Die Neurodermitis ist keine Hautkrankheit, die linear verläuft, sondern in Schüben. Die Schübe werden durch zu häufiges Waschen, Pollen, starkes Schwitzen, Stress etc. ausgelöst.
Die Schuppenflechte ist ebenfalls eine chronische Hauterkrankung, unter welcher die Haut sich an den Knien, Ellbogen und an der Kopfhaut schuppt.

 

Lippenherpes

Lippenherpes ist vor allem bei Frauen eine häufige Krankheit, die durch den Herpes-simplex-Virus Typ 1 ausgelöst wird. Lippenherpes zeigt sich durch Bläschen am Übergang zwischen Lippe und Gesichtshaut.

 

Warzen

Man unterscheidet zwischen gutartigen und gemeinen Warzen. Warzen sind im Grunde kleine Wucherungen auf der Hornhaut.
Gemeine Warzen entstehen oftmals an Händen, Füssen und Fusssohlen.

 

Sonnenbrand

Sollten Sie Ihrer Haut zu viel Sonnenstrahlung aussetzen, kann sich die Haut verbrennen und sich ein Sonnenbrand entwickeln.
Medikamente wie Johanniskraut oder Antibiotika können das Sonnenbrandrisiko erhöhen.

 

Akne

Eine sehr weit verbreitete Hautkrankheit ist die Akne. Diese Krankheit ist eine hormonabhängige Erkrankung der Talgdrüsen, die vor allem im jugendlichen Alter auftritt.

 

Hautregenerierung bei Wunden

Wie schnell sich Ihre Haut regeneriert hängt immer davon ab, wie schnell Ihre Haut neue Zellen aufbauen kann. Das gute ist, dass sich jede Haut in 3 Phasen wieder regenerieren kann. Sie können auch einiges dazu beitragen um Ihre Haut da zu unterstützen und die Genesung zu beschleunigen.

Die erste Phase ist die Regenerationsphase. In der ersten Phase entsteht durch die Blutgerinnung ein Blutkoagulum. Das Blutkoagulum ist dafür da um die Wunde zu schliessen um das Gewebe vor Verschmutzungen und Bakterien zu schützen. Diese Phase tritt unmittelbar nach der Verletzung ein.

Zusätzlich transportiert der Körper Zellen, Eiweisse und Botenstoffe zur Wunde. Diese entfernen das zerstörte Gewebe und Bakterien in der Wunde. Es entsteht eine weisse Wundflüssigkeit.

In der zweiten Phase, die nach ca. 4 bis 5 Tagen eintritt, werden neue Hautzellen gebildet. Die Wunde wächst zusammen, wird kleiner und die Ränder ziehen sich zusammen.

Nach ca. 8 Tagen beginnt die eigentliche Regeneration. Neue Hautzellen ersetzen die Wunde. Das Gewebe festigt sich und es bildet sich Narbengewebe. Bis die letzte Phase vollkommen abgeschlossen ist können mehrere Monate vergehen.

 

Probleme bei der Wundheilung

Die Wundheilung ist ein sehr komplizierter Prozess im Körper. Damit der Körper eine Wunde vollständig heilen kann müssen viele unterschiedliche Zellen, Botenstoffe und Immunreaktionen auf einander reagieren können. Diese Reaktionen können aber durch die verschiedensten Faktoren gestört werden. Wurde eine Wunde 8 Wochen nach der Verletzung von dem eigenen Körper nicht verschlossen, so spricht man von einer chronischen Wunde.
Die häufigsten Gründe für eine chronische Wunde sind Stoffwechselerkrankungen oder chronische Leiden der Blutgefässe.
Zu dem kann es sein, dass der Körper die Wunde nicht mit genügend Vitaminen und Spurenelementen versorgen kann oder die Leber nicht genügend Eiweiss produzieren kann. Der Körper ist ohne diese Stoffe nicht in der Lage neues Gewebe zu bilden.

Weitere Ursachen können ein Übergewicht oder das eigene Alter sein. Es ist bekannt, dass bei älteren Menschen Wunden deutlich langsamer verheilen, als bei jüngeren. Man kann sagen, dass bei Menschen über 60 Jahren die Wundheilung etwa dreimal so lange dauert und es häufiger zu Komplikationen kommt.

Auch der Faktor Psyche darf nicht ausser Acht gelassen werden. Eine Studie, die an der University of Ohio durchgeführt worden ist, hat bestätigt, dass negativer Stress sich negativ auf die Wundheilung auswirkt bzw. die Wundheilung um 2 bis 3 Tage verzögern kann.

 

Wie kann die Wundheilung beschleunigt werden?

Es gibt einige Massnahmen, die Sie selbst ergreifen können um die Wundheilung zu beschleunigen und gleichzeitig das Narbenrisiko zu reduzieren.

Halten Sie die Betroffene Körperstelle so ruhig wie möglich und vermeiden Sie das Kratzen an der Kruste.
Auf Nikotin und Alkohol sollten Sie zunächst verzichten. Diese Stoffe behindern die Durchblutung und können die natürliche Wundheilung verlangsamen oder sogar stoppen.
Ebenso gilt es UV-Strahlung zu vermeiden. Pigmentstörungen können die Folge sein.

Auch können Sie spezielle Repair-Salben verwenden, die zu einem die Wundheilung fördern, dafür sorgen, dass keine weiteren Schadstoffe in die Haut eindringen und die Haut pflegen können.
Achten Sie darauf, dass die Salbe keine Duft, Farb, oder Konservierungsstoffe enthält und im Allgemeinen wenig Inhaltsstoffe beinhaltet um Hautirritationen zu minimieren.

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