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Erfahren Sie mehr über Ihren Hauttypen und die richtige Pflege Ihrer Haut

Wer seine Haut richtig pflegen möchte, sollte vorher seinen Hauttyp kennen. Nur allzu oft werden angebliche Patentlösungen versprochen und auf Pflegeprodukte verwiesen, welche angeblich das Hautbild verbessern. Das mag auch stimmen – doch selten für alle Hauttypen gleichermassen. Denn welche Pflege die Haut braucht ist abhängig vom jeweiligen Hauttypen und kann nicht pauschal festgelegt werden.

Deshalb sollte die Frage vor jedem Kauf eines Pflegeproduktes lauten: Welchen Hauttyp habe ich?

Und wissen Sie, was das in Bezug auf Ihre tägliche Hautpflege bedeutet?

Hier erfahren Sie die Antwort.

Wie Sie Ihren Hauttypen bestimmen

Um den Hauttyp zu bestimmen muss man zwischen vier Hauttypen unterscheiden und die Merkmale klassifizieren. Im Internet gibt es bereits viele verschiedene Tests wie der von Euro Melanoma. So kann man den eigenen Hauttyp mit nur wenigen Klicks herausfinden.

Wer sich seines Ergebnisses sicher sein möchte, kann einen solchen Test auch beim Hautarzt durchführen lassen. Entscheidend ist nach dem richtigen Ergebnis, dass die Pflege dem Hauttyp angepasst wird.

Wer einen strahlenden und gleichmässigen Gesichtsausdruck möchte sollte auf das passende Pflegeprodukt zurückgreifen. Gleiches gilt für die Hautpflege des restlichen Körpers – und das nicht nur im Sommer. Denn gesunde Haut braucht täglich die richtige Pflege.

Im Allgemeinen werden vier verschiedene Hauttypen voneinander unterschieden.

Entsprechend der Merkmale des Hautbildes kann auf den Hauttypen geschlossen werden. Doch Vorsicht: Wer einmal seinen Hauttypen bestimmt hat kann sich auf das Ergebnis nicht sein Leben lang verlassen. Häufig verändert sich der Hauttyp im Laufe des Lebens.

Hier finden Sie eine Auflistung der vier Typen nach ihren spezifischen Merkmalen aufgelistet.

1 Normale Haut (Eudermis)

Der erste Hauttyp heisst nicht in etwa „normale Haut“ weil er am häufigsten vorkommt. Stattdessen bezeichnet er das Gleichgewicht der gesunden Haut. Meist ist dieser Hauttypus bei jüngeren Personen zu finden.

Bei diesem Hauttyp weist die Haut eine angenehme glatte und gleichmässige Beschaffenheit und Farbe auf, dank guter Durchblutung. Die Haut neigt weder zu Unreinheiten noch zur Empfindlichkeit. Sie kann sanft schimmern und zeichnet sich durch feine Poren aus.

2 Trockene Haut (Xerose)

Der trockenen Haut dagegen fehlt es an Feuchtigkeit. Ein Grund hierfür kann mangelnde Talgproduktion sein. Der Talg legt sich in einer feinen Fettschicht auf die Hautoberfläche und schützt die Haut vor der schnellen Austrocknung und dient somit massgeblich der Speicherung von Feuchtigkeit. Ist diese Talgschicht nicht oder nur schwach vorhanden, kann dies zu Spannungen und Schuppungen führen.

Ein weiteres Merkmal trockener Haut ist der Verlust an Spannkraft, infolge dessen feine Linien und Fältchen sichtbar werden. Dies ist häufig der Fall bei alternder Haut und kommt überdurchschnittlich häufig bei Frauen vor. Zurückzuführen ist dies wiederum auf die altersbedingte und somit natürliche geminderte Talgproduktion. Besonders unangenehm wird dies, wenn daraus Juckreiz oder gar schmerzhafte Risse resultieren.

Ursachen trockener Haut können sowohl durch intrinsische Faktoren, wie die genetische Veranlagung vorbestimmt sein als auch durch extrinsische Faktoren hervorgerufen werden. Hierzu gehören beispielsweise das Klima, die Verwendung von Kosmetika, die Einnahme bestimmter Medikamente oder die Ernährung.

Dieser Hauttypus ist besonders anfällig für Irritationen wie Rötungen und weist zudem ein höheres Infektionsrisiko auf. Entsprechend wichtig ist hier eine angepasste Pflege.

3 Fettige Haut

Die fettige Haut ist das Ergebnis einer starken Talgproduktion, welche vor allem im jugendlichen Alter aufgrund von Hormonveränderungen auftreten kann und überdurchschnittlich oft junge Männer betrifft.

Die Haut wird in diesem Fall von Lipiden, also Fetten überzogen, was zu einer ölig glänzenden Oberfläche führt. Im Normalfall ist die Haut eher grossporig und neigt aufgrund der erhöhten Talgproduktion zum Auftreten von Mitessern und anderen Formen der Akne. Neben hormonellen und genetischen Faktoren können auch Medikamente, Kosmetika und Stress zu fettiger Haut führen.

4 Mischhaut

Der Typus Mischhaut bezieht sich nicht etwa auf ein Gleichgewicht, sondern auf das Vorkommen sowohl trockener als auch fettiger Partien, welche sich durchaus auch eng nebeneinander befinden können. So liegen trockene Stellen direkt neben fettigen Stellen, was die Pflege etwas aufwändiger macht.

Klassischer Weise zeichnet sich eine Mischhaut im Gesicht durch folgende Merkmale aus: Die sogenannte T-Zone, die sich über die Stirn, Nase und das Kinn erstreckt ist fettig, wohingegen die übrigen Stellen um die Augen, Wangen und Mundränder zu Trockenheit neigen.

Die richtige Pflege für die bestimmten Hauttypen

Diese vier Hauttypen bilden die Oberkategorien für weitere, differenziertere Hauttypen. Zudem ist zu beachten, dass manche Pflegeprodukte spezifisch „für sensible Haut“ oder „für reife Haut“ hergestellt werden.

Diese Kategorien sind keine Hauttypen, sondern beziehen sich auf spezifische Symptome der Haut. Sensible Haut ist dann gegeben, wenn auf äusserliche Faktoren starke Reaktionen folgen. Solche Reaktionen können beispielsweise Rötungen, Brennen oder Juckreiz sein. Ursache für diese Symptome bilden Hauterkrankungen, Allergien, bzw. Unverträglichkeiten gegenüber Pflege-oder Kosmetikprodukte und können Folge einer nicht angepassten Hautpflege sein.

Im Unterschied dazu reagieren Produkte für reife Haut auf die spezifischen Bedürfnisse, die durch die Hautalterung hervorgerufen werden. Im Zuge der Hautalterung wird weniger Elastin und Kollagen produziert, was zu einer Verringerung der Elastizität und Spannkraft führt.

Hinzu kommt, dass sich mit zunehmendem Alter die Talgproduktion verringert, was sich negativ auf den Fett-und Feuchtigkeitshaushalt der Haut auswirkt. In der Folge nimmt die Dicke der Haut ab, sie wird rissig und es entstehen feine Linien und Fältchen.

Ein weiteres Merkmal reifer Haut ist das Auftreten von Altersflecken. Diese Pigmentstörung entsteht durch lange oder häufige Sonnenexposition.

Durch die UV-Strahlung wird die Bildung von Melanozyten in der Haut begünstigt, welche für die Pigmentierung der Haut verantwortlich sind. Entsprechend häufig treten die Altersflecken im Gesicht, an den Händen und Armen auf.

Welche Pflegeprodukte sind die richtigen für mich?

Unter Berücksichtigung der Hauttypen, Sensibilität und Reife der Haut können Sie nun die richtigen Pflegeprodukte anwenden. Aus den Merkmalen können Sie die Bedürfnisse der Haut ableiten und die Pflegeprodukte komplementär zu Ihrem Hauttyp auswählen.

Personen mit normaler Haut sollten pH-neutrale Produkte verwenden. Trockene Haut verlangt nach feuchtigkeitsspendenden Produkten, wohingegen fettige Haut mit Hilfe von eher säurehaltigen Pflegemitteln rein gehalten werden kann. Wer eine Mischhaut hat, sollte die Pflege differenziert vornehmen.

Und vergessen Sie nicht, dass Sie auf Ihr Hautbild Einfluss haben. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel, im Winter wie im Sommer. Achten Sie auf Ihre Ernährung und Ihren Lebensstil, beobachten Sie Ihre Haut und Hautveränderungen genau und reagieren Sie mit der entsprechenden Pflege. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

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